Milcherleben auf der Stadt.Land.Food 2016

milchkanne_Glas

Auf der Suche nach der echten Milch

Nach der großen Resonanz in 2014 freut sich der Verband der Direktvermarkter und Vorzugsmilcherzeuger auch auf der diesjährigen Stadt.Land.Food für die Besucher ein intensives Milch-Erleben zu gestalten.
Am Stand des Direktvermarkter-Verbandes haben Interessierte die Möglichkeit, verschiedene Milchen zu verkosten. Beim unmittelbaren Vergleich von naturbelassener Vorzugsmilch mit pasteurisierter, homogenisierter, mikrofiltrierter, hocherhitzter und laktosefreier Milch lassen sich Unterschiede zwischen roher und stark verarbeiteter Milch einmal ganz bewusst herausschmecken. Nebenher erfahren die Besucher viel Wissenswertes über das ebenso faszinierende wie missverstandene Urlebensmittel Milch, Zusammenhänge zwischen Verarbeitungsgrad und (Un)Bekömmlichkeiten, den Zusammenhang zwischen Haltung und Futter mit Eiweiß- und Fettqualitäten, warum Rohmilchautomaten für Bauern eine Option sein, echte Vorzugsmilchbetriebe jedoch nicht ersetzen können und noch vieles mehr.

Standort: Käsewerkstatt, 1.-3.10.2016 10-18h (am 3.10. von 10-17h)
Ansprechpartner: Kirsten Kohlhaw, presse@milch-und-mehr.de
Moderierte Verkostungen: Samstag, den 1.10. + Sonntag, den 2.10., jeweils um 12-12:30h, 14-14:30h und 16-16:30h
Vorzugsmilchpartner: Milchhof Reitbrook bei Hamburg

Bemerkung zum Stichwort Regionalität

Als Frischeprodukt ist Vorzugsmilch ein Lebensmittel, das stabile regionale Strukturen und kurze Wege braucht. Vorzugsmilchbauern setzen in ihrer Arbeit neben höchsten Ansprüchen an Verarbeitungshygiene und Herdengesundheit auf Regionalität.

Wieso also Milch aus dem Südosten Hamburgs?
In Berlin und Bandenburg gibt es aktuell keinen Milchbetrieb mit einer Zulassung für die Gewinnung und Abgabe von Vorzugsmilch (und nur diese besonders intensiv kontrollierte, zertifizierte naturbelassene Milch darf roh abgefüllt werden und über die Hofmolkerei des Betriebes direkt in den Handel gelangen, das erfordert von allen Beteiligten sehr hohen Einsatz und verursacht Mehrkosten).
Die Abgabe von „normaler“ Rohmilch (z.B. erhältlich an sogenannten Milchtankstellen) ist laut Lebensmittelhygieneverordnung nur „ab Hof“ und mit dem Zusatz „bitte vor Verzehr abkochen“ erlaubt. Weitere Informationen zu den Besonderheiten rund um die Premium-Rohmilch unter Vorzugsmilch.